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Neuigkeiten
30.08.2012, 13:36 Uhr | Manfred Gräf Übersicht | Drucken
Besuch in Worms
CDU-Sommertour in die Nachbarstadt

  Abschluss der diesjährigen Sommertour des CDU Kreisverbandes war am 18. August 2012 ein Besuch der Nibelungenstadt Worms. Die fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden dort vom CDU-Kreisvorsitzenden und Wormser Beigeordneten Hans-Joachim Kosubek sowie vom Landtagsabgeordneten Adolf Kessel herzlich begrüßt. Auch unser Landrat Clemens Körner war eigens zur Besuchsgruppe gekommen, um die Klammerfunktion des Landkreises für unsere Gemeinden anschaulich zu beschreiben.

Die CDU-Gruppe aus dem Rhein-Pfalz Kreis wird von Hans-Joachim Kosubek und Adolf Kessel herzlich begrüßt.
 
Worms -  Sommertour 2012

Die beiden ausführlichen Stadtrundgänge zeigten rasch, dass Worms und die Nibelungen untrennbar miteinander verbunden sind. Gerade die jährlich stattfindenden Nibelungenfestspiele vor der Kulisse des Domes versuchen, einen lebendigen Bogen zu spannen zwischen Geschichte und Gegenwart.

Beim „Gang durch 2 Jahrtausende“ kristallisierten sich dann drei Schwerpunkte heraus:

Einmal die Kirchen, allen voran der Kaiserdom St. Peter. Seine Ursprünge reichen bis in die spätromanische Zeit zurück. Könige, Kaiser sogar Päpste weilten hier. Worms, eine der wichtigsten Städte des „Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation“ erlebte eine wechselvolle Geschichte mit vielen Höhepunkten aber auch großen Zerstörungen. Dies zeigte auch die Führung durch den Dom, als das überragende Wahrzeichen der Stadt, der mit Kunstwerken aus verschiedenen Jahrhunderten immer wieder verschönert wurde.

Worms ist aber auch eine wichtige Stadt der Reformation. Martin Luther stand 1521 vor Kaiser und Reich und bekräftigte seine Überzeugung und den Worten: „Hier stehe ich und kann nicht anders“. Als Erinnerung daran wurde 1868 im umgestalteten ehemaligen Stadtgraben das weltweit größte Reformationsdenkmal geschaffen. In der burgartigen Gesamtanlage wird die Reformationsgeschichte von ihren ersten Anfängen bis ins 19. Jahrhundert dargestellt.

Einer der meistbesuchten Orte von Worms ist der älteste erhaltene Jüdische Friedhof Europas, „Heiliger Sand“. Der Anblick der jahrhunderte alten, oft halbversunkenen Grabsteine, vermitteln ein Gefühl der Ewigkeit. Der älteste Grabstein ist fast 1000 Jahre alt. Viele wichtige jüdische Gelehrte sind dort begraben. Manche Gedenkstätten sind mit kleinen Zetteln oder Steinen bedeckt: Ein Zeichen der Verehrung…

Nach so vielen interessanten Eindrücken endete der nachmittägliche Streifzug für die meisten Teilnehmer in einem Café oder einer Eisdiele.

Ein „harter Kern“ der Besuchergruppe aus unserem Landkreis traf sich zum Abschluss dann noch in fröhlicher Runde im „Hagenbräu“.

Idyllisch an der Rheinpromenade - unweit des Hagendenkmals gelegen, mit eigener Brauerei und guter, traditioneller Küche ist die Gaststätte ein Stück Wormser Stadtgeschichte.

Die Teilnehmer begrüßten die Art der Veranstaltung und regten weitere Exkursionen in die Region an.



aktualisiert von Hagen Schwarz, 30.08.2012, 13:38 Uhr


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