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20.11.2009, 10:00 Uhr Übersicht | Drucken
Körner verspricht offenen Stil
Neuer Landrat tritt sein Amt an - Werner Schröter in den Ruhestand verabschiedet

Gerangel, zumindest um die besseren Plätze: Die Aula des Schifferstadter Paul-von-Denis-Schulzentrums war gut gefüllt am Mittwochabend. Um die 600 Leute waren gekommen, um zu erleben, wie Werner Schröter (SPD) als Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises verabschiedet und  Clemens Körner (CDU) in das Amt eingeführt wurde.

Presseartikel
 
Ein Versprechen hat der neue Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises schon mal nicht gehalten:  Clemens Körner werde pünktlich zum Beginn seiner Amtszeit - Donnerstag, 0 Uhr - an seinem Schreibtisch im Ludwigshafener Kreishaus sitzen, hatte der scheidende Chef der Kreisverwaltung, Werner Schröter, beim Festakt am Mittwochabend angekündigt. „Und ich hoffe, er lässt nicht nur den Hausmeister mal das Licht anknipsen."

Tatsächlich saß Körner mit Freunden, Kreis-Prominenz, Vertretern der Partnerkreise und seinem Vorgänger in einer Schifferstadter Gaststätte, gestand der bisherige Bürgermeister von Dudenhofen gestern auf Anfrage. „Um Mitternacht haben Herr Schröter und ich uns noch einmal gratuliert - er mir zum neuen Amt, ich ihm zum Ruhestand." Ein paar Stunden zuvor hatte der Alte dem Neuen die vorgeschriebene Worte für den Amtseid feierlich vorgesprochen. Und die freigestellte Schlussformel „So wahr mir Gott helfe" gleich hinzugefügt: „Ich weiß, dass Sie das sagen werden."

Nichts sagen wollte Körner zu seinem Programm für die Amtszeit. Begründung: „Das ist im Wahlkampf oft genug gesagt worden." Außerdem wolle er einen offenen Führungsstil pflegen, also erst einmal Bürgermeistern, Kreistagsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern zuhören, statt ihnen Dinge vorzugeben.

Vertreter der Bürgermeister, des Kreistags, der Verwaltungsmitarbeiter sowie der Partnerlandkreise versprachen umgekehrt eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Landrat. Und sie würdigten das Wirken des alten. Sie zogen Parallelen zwischen dessen sportlichem und politischem Wirken: „Taktik, technische Fähigkeit, geistige Beweglichkeit, Zielstrebigkeit und Ausdauer" brauche es hier wie dort, sagte zum Beispiel der SPD-Fraktionschef im Kreistag, Hans-Dieter Schneider.

Manfred Gräf (CDU), der Bürgermeister Bobenheim-Roxheims, lobte Schröter im Namen seiner Kollegen als „engagiertes Bindeglied zwischen Landkreis und Gemeinden". Vor allem aber wurde der scheidende Landrat als jemand gerühmt, der auf die Menschen zugehen kann: Er sei „ein volksnaher, geselliger Kamerad", so formulierte es zum Beispiel Manfred Pinzger, italienischer Senator aus Schlanders, einer Partnergemeinde des Rhein-Pfalz-Kreises in Südtirol.

Am meisten gefreut hat sich Schröter wohl über die freundlichen Worte von Ministerpräsident Kurt Beck (wir berichteten). Der Landesvater würdigte seinen Parteifreund als „Pfälzer par excellence", der gut zu seinem Landkreis passe.

In seinem Schlusswort erinnerte Schröter an drei Versprechen, die er bei seinem Amtsantritt gegeben hatte. Mehr Bürgernähe: „Die ham"mer erreicht." Förderung von Jugend, Bildung, Arbeitsplätzen: „Wir dümpeln immer so bei vier Prozent Arbeitslosigkeit. Damit können wir uns sehen lassen." Etwas für die Freizeitgestaltung der Menschen tun: Schröter verwies auf seine sommerlichen Radtouren „zu verschdeckelden" Sehenswürdigkeiten im Kreis. „Die Menschen möchten, dass das weitergeführt wird."

Das Resümee des scheidenden Landrats: „Wir haben unser Wort gehalten." Und: „Es hat mir Spaß gemacht, dem Rhein-Pfalz-Kreis, den Menschen im Rhein-Pfalz-Kreis zu dienen."

28.11.2009, 18:07 Uhr


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